BAUSCH+STRÖBEL & BRÜEL & KJAER VIBRO
Die Einführung eines prediktiven Remotewartungsdienstes unter Verwendung von AVEVA PI System und CONNECT
In der pharmazeutischen Industrie ist die Kontinuität der Produktion von entscheidender Bedeutung: Ein ungeplanter Stillstand an einer Abfüllanlage kann zum Verlust einer gesamten Charge, zu Lieferverzögerungen und erheblichen Kosten führen. Um die Zuverlässigkeit seiner Anlagen zu verbessern und seinen Kunden mehr Sicherheit zu bieten, hat sich der Hersteller Bausch+Ströbel mit Brüel & Kjær Vibro zusammengetan, um eine Lösung für die vorausschauende Wartung auf Basis von Maschinen- und Schwingungsdaten zu implementieren.
Dank AVEVA PI System und CONNECT können Anwender Ausfälle vorhersehen, ihre Produktion sichern, Notfallmaßnahmen reduzieren und die Verfügbarkeit ihrer Anlagen verbessern, während sie gleichzeitig von neuen digitalen Dienstleistungen des Herstellers profitieren.
Dieser Ansatz ermöglicht den Betrieb von Anlagen, die zuverlässiger, effizienter und wartungsfreundlicher sind.
Ziele
- Anlagen-Schwingungen und -zustand kontinuierlich überwachen
- Anomalien erkennen, bevor es zu einem Produktionsstillstand kommt
- Anlagen-, Prozess- und Sensordaten zentralisieren
- Fernanalyse durch den Hersteller ermöglichen
- Wartungsarbeiten im Voraus planen
- Notfalleinsätze vor Ort reduzieren
- Einfache Integration in die bestehende Infrastruktur
- Serviceverträge mit kontinuierlicher Anlagenüberwachung anbieten
Lösungen
- AVEVA PI System: Zentralisierung von Produktionsdaten, Maschinendaten und Schwingungsdaten in einem standardmäßigen industriellen Historian für die Pharmabranche.
- CONNECT: Sicherer Datenaustausch mit dem Hersteller und Wartungsexperten, um Fernanalysen und die Einführung eines vorausschauenden Wartungsdienstes zu ermöglichen.
- AVEVA Advanced Analytics (über CONNECT): Analyse kombinierter Daten zur Erkennung von Anomalien, zur Vorhersage von Ausfällen und zur Empfehlung von Wartungsmaßnahmen.
Ergebnisse
- Reduzierung ungeplanter Stillstandszeiten an Abfüllanlagen
- Geringeres Risiko des Verlusts pharmazeutischer Chargen
- Wartung zum optimalen Zeitpunkt
- Verbesserte Anlagenverfügbarkeit
- Zuverlässige Analysen auf Basis von Echtzeitdaten
- Weniger Einsätze von Wartungsexperten
- Bessere Zusammenarbeit zwischen Fertigungsunternehmen und Betreiber
- Einführung eines vorausschauenden Wartungsdienstes
- Messbare Produktivitätssteigerung
- Bis zu 590.000 € Einsparungen durch eine einzige vermiedene Stilllegung
Zum Projekt:
„Unsere Vision war es, die Überwachung der Anlagen neu zu konzipieren, um sie einfach, skalierbar und unaufdringlich zu gestalten.
Mit CONNECT ermöglichen wir eine echte Zusammenarbeit rund um Daten: Anstatt Experten hin und her zu schicken, lassen wir die Daten zirkulieren, um umsetzbare Erkenntnisse zu gewinnen und die Zuverlässigkeit zu verbessern.“
Christian Benk
Head of Product Management, Brüel & Kjær Vibro
„Durch die Entwicklung einer Architektur auf Basis des AVEVA PI Systems ist es uns gelungen, eine Plattform zu schaffen, die sich nahtlos in die bestehende Infrastruktur unserer Kunden einfügt und gleichzeitig Daten von Anlagen, Prozessen und Schwingungen zusammenführt.“
Sven Falk
IoT Digital Product Developer and Data Engineer, Bausch+Ströbel
„Indem wir alle Daten zusammenführen, ermöglichen wir unseren Kunden, fundierte Entscheidungen zu treffen, und dies führt zu einem echten Mehrwert durch die digitalen Dienstleistungen, die wir ihnen anbieten können.“
Christian Benk
Head of Product Management, Brüel & Kjær Vibro
Wie ermöglicht die AVEVA Software die Bereitstellung eines vorausschauenden Dienstes für die Wartung von Maschinen?
Durch die Kombination von AVEVA PI System und AVEVA CONNECT können alle Daten von Maschinen, Schwingungssensoren und Prozesssystemen erfasst und in einer einzigen Architektur zentralisiert werden.
Das PI System dient als industrielle Datenbasis, die in vielen pharmazeutischen Umgebungen zum Einsatz kommt und die Integration für Kunden erleichtert. CONNECT ermöglicht dann die sichere Weitergabe dieser Daten, ermöglicht erweiterte Analysen und ermöglicht Experten, aus der Ferne einzugreifen.
Dank dieser Architektur können Fertigungsunternehmen den Zustand ihrer Anlagen kontinuierlich überwachen und leistungsbasierte Dienstleistungen anbieten, was den Weg für ein Modell vernetzter Anlagen mit integrierter vorausschauender Wartung ebnet.